Autor: M. Lied

  • 6b im Tigerenten Club der ARD

    Tigerenten Club
    Tigerenten Club

    Die Klasse 6b vertrat das OWG im Tigerenten Club der ARD. Ausgestrahlt wird die Sendung am Sonntag, den 08.06., um 7.40 Uhr in der ARD oder am Samstag, den 14.06., um 10.45 Uhr im KIKA. Wie´s ausging, darf noch nicht verraten werden.

    Erste Bilder und Vorabinformationen: (mehr …)

  • Fragebogenaktion in der GTS

    Fragebogen- Aktion

    Wie beurteilen die GTS-Schüler die GTS?

    Zum Halbjahreswechsel haben wir unsere GTS-Schülerinnen und Schüler anonym über ihre Meinung zu wichtigen GTS-Themen gefragt.

    Zur Auswertung der Beurteilung durch die Klassenstufe 5…

  • 60 Jahre OWG

    Kultur und Bildung selbstverständlicher gemacht

    Ein Gymnasium mitten in einem ländlichen Raum? Heute eine Selbstverständlichkeit. Vor 60 Jahren keinesfalls. Dies und die Bedeutung der Bildungseinrichtung für die gesamte Region wurde beim Festakt zum 60-jährigen Bestehen des Dahner Otfried-von-Weißenburg-Gymnasiums (OWG) deutlich. Die beiden Festredner, der frühere ZDF-Intendant Markus Schächter, selbst Abiturient am OWG, sowie der frühere Landrat und Bundestagsabgeordnete Klaus-Dieter Uelhoff, würdigten die Personen, die maßgeblich ihren Teil zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen haben: die 26 Bürger, die sich im Herbst 1951 im Dahner Hotel Cronauer versammelten, um die Gründung eines Gymnasiums vor Ort voran zu treiben; der Pirmasenser Landrat Ludwig Rieth, der Dahner Bürgermeister Karl Vögele sowie sein Hauensteiner Pendant Hermann Seibel, der als Landtagsabgeordneter auch seine Verbindungen nach Mainz dafür zu nutzen wusste. Diese Drei waren die treibenden Kräfte bei der Bildung der Zweckgemeinschaft zur Einrichtung des Progymnasiums.  Hinzu kamen der Speyerer Domprobst Prälat Philipp Weindel, der mit der Entscheidung, in Dahn ein katholisches Internat einzurichten, für eine laut Uelhoff „überlebensnotwendige Blutzufuhr“ an Oberstufenschülern sorgte, sowie Ministerialdirigent Ernst Maurer, der Ansprechpartner im Kultusministerium. OWG-Schulleiter Thomas Neuberger nannte auch die Leiterin der Realschule plus, Elisabeth Wieser. Sie habe maßgeblichen Anteil daran, dass heute noch im gemeinsamen Schulzentrum ein eigenständiges Gymnasium existiere.

    Beide Hauptredner zeichneten anhand ihrer eigenen Erfahrungen ein lebendiges Bild. Sie erinnerten an die bildungspolitischen Rahmenbedingungen sieben Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als kaum mehr als zwei Handvoll junger Menschen von insgesamt 17.000 Bürgern im Wasgau die Möglichkeit hatten, eine höhere Schule zu besuchen. Gründe seien zum einen die schlechten Verkehrsanbindung zu den Gymnasien in Pirmasens oder Landau gewesen, insbesondere aber die finanzielle Belastung, die kaum eine Familie stemmen konnte. Schächter, der am morgigen Mittwoch vor 64 Jahren in Hauenstein geboren wurde, erinnerte daran, dass ein Zwicker in der Schuhfabrik damals rund 320 Mark im Monat verdiente. Die Kosten für Busfahrkarte, Schulgeld, Bücher und Hefte machten rund ein Viertel davon aus.

    Mit der „mutigen Zusammenkunft“ damals im Hotel Cronauer hätten die Dahner Bürger ein Bildungsproblem gelöst, das erst rund zehn Jahre später in Deutschland öffentlich diskutiert wurde, so Schächter. Die vier großen Ziele der Bildungsreform – der Abbau des Bildungsunterschieds zwischen Stadt und Land sowie zwischen protestantischem Norden und katholischem Süden, die Aufhebung der Benachteiligung der Mädchen sowie die Verbesserung der Chancengleichheit unabhängig vom Elternhaus – seien in Dahn durch die Gründung des Gymnasiums weitgehend erfüllt worden. Die religiöse Komponente der Bildungsreform interpretierte der frühere ZDF-Intendant dabei mit dem „Heben und Aktivieren vorhandener Begabungspotenziale und Bildungsreserven“, das gerade in der hiesigen Region Tradition habe. Schächter erinnerte dabei an den in Hauenstein und durch den Dahner Pater Ingbert Naab praktizierten Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

    Uelhoff ließ auch die Diskussion über die Gründung des Schulzentrums nicht unerwähnt, in dem seit seiner Einweihung 1976 auch das OWG mit heute rund 600 Schülern untergebracht ist. Denn mit dieser Entscheidung, die das zentrale Vorhalten teurer Einrichtungen wie ein Sprachlabor oder die umfassend ausgestatteten Physik- und Chemieräume ermöglichte, sei die Schließung vieler Dorfschulen einher gegangen. „Rückblickend lässt sich sagen: Es gibt nur Gewinner“, betonte er.

    „Mit dem Gymnasium wurde der schul- und bildungspolitische Durchbruch in der Region geschafft“, resümierte Uelhoff. Auch Schächter betonte: „Das Gymnasium hat großen Anteil daran, dass Kultur und Bildung selbstverständlicher als je zuvor in dieser Grenzregion ins Grundwasser der Befindlichkeiten der Menschen eingegangen ist und den Alltag mitprägt.“ Es sei kultureller Mittelpunkt für eine Region mit Nachholbedarf und sichtbaren Defiziten, ein Magnetfeld für Neugier und Fortbildung, eine Institution des Zusammenhalts, ein Leuchtturm für die Identifikation vieler Menschen. „Das ist die eigentliche geistige Erfolgsgeschichte in der Bilanz unseres Jubilars.“

    Für die Zukunft bezweifelte Schächter die Notwendigkeit einer Strukturreform. Viel wichtiger seien Personen, die eine entsprechende Unterrichtskultur vermitteln. Uelhoff erwartet „spannende Entwicklungen“ an der Schule, durch die demografische Entwicklung wie auch durch die weitere Schärfung des Profils – etwa durch das Festhalten am romanischen Spracheinstieg, also mit Französisch oder Latein statt Englisch als erster Fremdsprache. „Chancengleichheit in der Bildung heißt nicht die gleiche Schule für alle“, betonte er unter Applaus. Vielmehr bedeute es gleiche Startchancen mit anschließender individueller Förderung.

    Schulleiter Neuberger verwahrte sich in den abschließenden Worten des Festakts, der von Schülern mit Musik- und Tanzbeiträgen mitgestaltet und auch moderiert wurde, gegen den Vorwurf, durch Einführung des romanischen Spracheinstiegs zur Eliteschule geworden zu sein. Er wünschte sich, dass das OWG nicht nur ein Gymnasium für den Wasgau sei, sondern für die gesamte Südwestpfalz. „Dieses Gymnasium ist auch wichtig für diejenigen jungen Leute, die später in der Region bleiben wollen.“

    Quelle
    DIE RHEINPFALZ
    Pirmasenser Rundschau
    Nr.253
    Dienstag, den 30. Oktober 2012
    Nr.16
    91_5343225

  • Start der Ganztagsschule am OWG

    GTS
    Start der GTS am OWG

    Die Ganztagsschule startet wie angekündigt am Montag.

    Nach dem Mittagessen (bitte Buchung nicht vergessen) bekommen die Schülerinnen und Schüler am Montag und Dienstag wichtige Informationen zur Ganztagsschule. Die Hausaufgabenbetreuung startet erst ab Mittwoch.  Ab 15 Uhr werden an jedem Tag  die Projekte des jeweiligen Tages vorgestellt. Die GTS endet täglich um 15.50. Bitte beachten Sie die neuen Fahrpläne!

     

  • OWG gewinnt den von CTS Gruppen- und Studienreisen gestifteten Jugend forscht Schulpreis 2012

    Schulpreis- übergabe

    Als Würdigung ihres herausragenden Engagements ist das OWG mit dem Jugend forscht Schulpreis 2012 ausgezeichnet worden. Schüler, Lehrer und Schulleitung freuen sich über eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 1.000 Euro, die der gesamten Schule zu Gute kommt.  (mehr …)

  • Tag der offenen Tür – 60 Jahre OWG

    60 Jahre OWG

    Am 21. April fand im Anschluss an die Projektwoche anlässlich des 60jährigen Bestehens des OWG  ein „Tag der offenen Tür“ statt.

    Neben vielen Ausstellungen, Aufführungen und Mitmachangeboten gab es interessante Podiumsdiskusionen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

    Bildergalerie

    Ein Zeitungsartikel aus „Die Rheinpfalz“ widmete sich dem Thema:  (mehr …)

  • OWG wird 2012/2013 Ganztagsschule

    GTS
    OWG – GTS

    Das OWG wird im nächsten Schuljahr 2012/2013 definitiv ein Ganztagsangebot anbieten können. Die Anmeldezahlen übersteigen deutlich das geforderte Mindestmaß. Nun laufen die Detailplanungen an…