
Vom 3.-5. Februar fand für die Oberstufe neben der Ski-Freizeit auch die Fahrt in die einstige bundesdeutsche Hauptstadt statt: Bonn! Neben einer Stadtführung durch den in der Vorruhestandsphase befindlichen Lehrer Herrn Waechter besuchten die insgesamt sieben Schüler und ihre zwei Lehrer auch zahlreiche Museen.Am Vorbereitungstag zur Studienfahrt informierten wir uns zunächst u.a. mit Filmen aus der Nachkriegsgeschichte über die Bundesstadt.Nachdem wir am Dienstag nach einer langen Zugreise angekommen waren haben wir uns mit Herrn Waechter am Münsterplatz getroffen. Dort wurde am 12. August 1845 das bekannte Beethoven-Denkmal beim Besuch der britischen Königin Victoria enthüllt. Da die Statue dem heutigen Postamt, damals das Fürstenbergische Palais, aus von welchem sie die Einweihung beobachtete, abgewandt war, empörte sie sich sehr. Man erklärte ihr die Blickrichtung Beethovens mit seiner politischen Denkweise.Im Bonner Münster ist ein ruhiger Ort mitten in der Stadt zu finden. Der spätromanische Kirchenbau wurde Ende des zwölften Jahrhunderts auf den Überresten einer Kapelle errichtet und beheimatet heute noch die Gräber der Stadtpatrone.Am Ende des Bonner Marktplatzes befindet sich das historische Rathaus. Kaum ein Ort in Bonn war häufiger ein Treffpunkt zwischen den einfachen Menschen und den Mächtigen aus aller Welt. Männer wie Kennedy oder Charles de Gaulles, aber auch die Queen standen auf der Treppe, auf welcher wir deshalb unser Gruppenfoto schossen. Dieser Ort hat jedoch eine Schattenseite. Vor dem Rathaus wurden am 10. Mai 1933 von den Nationalsozialisten als Teil ihrer Kampagne „den undeutschen Geist“ viele Werke jüdischer, pazifistischer und sozialistischer Autoren öffentlich verbrannt.Weiter ging unser Spaziergang in Richtung des Alten Zolls. Hier hatte man einen sehr guten Blick über den Rhein und die wichtigsten Gebäude der Stadt. Auf der Anhöhe erinnert ein Denkmal an den umstrittenen Ernst Moritz Arndt, welcher aufgrund seines aggressiven Franzosenhasses und seiner antisemitischen Äußerungen heute auch in der Kritik steht.Der Spaziergang endete am Beginn der Poppelsdorfer Allee, die über eine Entfernung von einem Kilometer den Blick auf das Schloss Poppelsdorf richtet. Anschießend checkten wir zunächst in der Jugendherberge ein, bevor wir uns dann zum gemeinsamen Essen beim Griechen wiedertrafen.Der zweite Tag begann mit dem Besuch im Haus der Geschichte. Dort konnte man die Geschichte Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg hautnah erleben. Sowohl die Teilung Deutschlands, die Zeit während des Kalten Krieges und der Fall der Mauer, als auch bedeutende Ereignisse der jüngeren Geschichte, wie beispielsweise der Klimawandel werden hier beleuchtet. Aus diesem Grund lautet das Motto des Museums: Jeder Mensch ist Teil der Geschichte!Anschließend besuchten wir das Kunstmuseum Bonn, worin vor allem moderne Kunst, unter anderem Werke von den rheinischen Expressionisten um den Bonner Künstler August Macke oder auch noch lebenden Künstlern der Moderne wie etwa Gerhard Richter vorzufinden sind.Beim Verlassen des Kunstmuseums, stieß Herr Waechter erneut zu uns, um uns im Anschluss eine Tour durch das ehemalige Regierungsviertel zu geben. Auf dem Weg am „Langen Eugen“ vorbei machten wir am Bundesbüdchen halt. Dieses steht damals wie heute für die Volksnähe und den provisorischen Charme der ehemaligen Bundeshauptstadt. Unser Weg führte uns über das Bundeskanzleramt und die Villa Hammerschmidt, bis hin zum Museum König, in dem das Grundgesetz ausgearbeitet wurde.Als Abschluss des zweiten Tages ging die Gruppe noch einmal gemeinsam essen.Der letzte Tag brach an und wir machten uns auf den Weg in das Geburtshaus Ludwig van Beethovens, das dem Leben und Schaffen des Bonner Musikers gewidmet ist.Schließlich traten wir 7 Schülerinnen und Schüler sowie Herr Knöller und Herr Ryseck die Heimreise an, Herrn Waechter ließen wir in Bonn zurück.Während der Nachbesprechung am Freitag schrieben wir dann diesen rückblickenden kurzen Artikel und erstellten einen kleinen Film.

Nachdem Felix Wallrabenstein bereits Anfang Dezember den schulinternen Vorlesewettbewerb für sich entscheiden konnte, überzeugte er auch am 10.02.2026 beim Kreisentscheid im Kreistagssaal in Pirmasens.
Dort setzte er sich zunächst gegen fünf weitere Schulsieger und eine Schulsiegerin durch und überzeugte die Jury mit seiner ausdrucksstarken und souveränen Darbietung der Schlusspassage aus Jules Vernes Abenteuerroman „In 80 Tagen um die Welt“.
Besonders hervorzuheben ist seine Leistung in der Finalrunde: Beim Vorlesen des Fremdtextes aus Anna Woltz´ Buch „Haifischzähne“ zeigte Felix bemerkenswerte Nervenstärke und ein außergewöhnliches Gespür für sprachliche Nuancen. Trotz fehlender Vorbereitung gelang es ihm, den unbekannten Text lebendig und mit beeindruckender Betonung vorzutragen
Wir alle gratulieren Felix herzlich zu dieser tollen Leistung und drücken für die nächste Runde beim Bezirksentscheid in Ludwigshafen fest die Daumen! (WE)

Im Rahmen des Physikunterrichts haben alle Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen in Kleingruppen ein eigenes Katapult geplant und gebaut, das Tennisbälle schleudern kann. Dabei sind individuelle Konstruktionen aus verschiedensten Materialien entstanden.Von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung waren Kreativität, Teamarbeit, physikalische Kenntnisse und handwerkliche Fähigkeiten gefragt. Während des Bauprozesses dokumentierten die Gruppen ihre Arbeit auf einem Plakat mit Skizzen, Fotos sowie einer Reflexion über auftretende Probleme und deren Lösung.Bei einer großen klassenübergreifenden Präsentation wurden zum Abschluss die Katapulte von den Teams vorgestellt und mussten ihre Funktionsfähigkeit mit Würfen in verschiedene Landezonen unter Beweis stellen.Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie physikalisches Wissen in der Praxis kreativ angewendet werden kann. (SH)

Am Tag der Zeugnisaufgabe, am 30.1., lag noch eine ganz besondere Aufgabe vor den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen des OWG: Das Schulfinale des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend debattiert“. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal am OWG nicht nur die Finaldebatte durchgeführt, sondern auch eine Qualifikationsrunde am frühen Morgen. In der Qualifikation traten zunächst die zwölf Klassensiegerinnen und -sieger an und debattierten die Frage „Soll Kupfergeld abgeschafft werden“. Beurteilt wurden sie von Jurorinnen und Juroren, welche ebenfalls aus der 10. Klasse stammten. Nur die vier, welche die meisten Punkte sammelten, traten dann in der Schulbibliothek vor allen Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen an. Hier sprachen Emma Golic, Lara Bruchbach, Sophie Cronauer und Luca Schwarz über die Frage „Sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst putzen“. Gewonnen hat das Schulfinale Sophie Cronauer, welche sehr überzeugend Argumente ins Feld führte, warum ein solcher Putzauftrag nicht sinnvoll wäre. Den zweiten Platz belegte Emma Golic, welche die Gegenposition vertrat und für den Putzeinsatz der Schülerinnen und Schüler argumentierte. Sophie und Emma haben sich mit ihrer guten Leistung für den Regionalentscheid am Europagymnasium in Wörth qualifiziert. Nun heißt es für die OWG-Schulgemeinschaft am 5. und 6. März Daumen drücken! (WS)

Am 10. Februar fand wie jedes Jahr unter dem Motto „Together for a better Internet“ der Safer Internet Day statt. Dabei machen sich viele Menschen und Institutionen auf der ganzen Welt dafür stark, die Sicherheit im Internet zu verbessern. Besonders Kinder und Jugendliche sollen im selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien unterstützt werden.Als Teil des Insafe-Netzwerks koordiniert „klicksafe“ seit 2004 den Safer Internet Day in Deutschland als Teil der EU-Initiative „klicksafe“. Dieses Jahr lautete das Thema „KI and me. In künstlicher Beziehung“ und stellte dabei die Frage in den Mittelpunkt, wie sich die zunehmende Nutzung von KI-Begleitern auf unser Miteinander und vor allem auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Europaweit nahmen 2026 50.000 SuS an dem Tag teil.In zwei digitalen Schulstunden der Klasse 8b, die per Livestream auf die Whiteboard eines Physiksaals projiziert wurden, konnten unsere Schülerinnen und Schülerinnen mithilfe ihrer Smartphones oder Tablets zuschauen, diskutieren, Fragen stellen und gemeinsam Lösungsansätze zu Fragen rund um die KI erarbeiten – begleitet von Profi-Tipps und praxisnahen Methoden.Zu Beginn gab es als Input einen Dialog zwischen der Moderatorin und einer Doktorantin zum Thema „Chatbots als (Gesprächs-)partner“, in dem die engen Beziehungen zwischen der KI und dem Leben der SuS thematisiert wurden.Anschließend gab es eine Gruppenarbeitsphase zu dem Thema KI mit drei Fallbeispielen und anschließender Ergebnissicherung. Die Gruppenergebnisse wurden danach im Livestream besprochen und kritisch vertieft.Im abschließenden Feedback äußerten sich unsere SuS der 8b sehr angetan von diesen zwei Schulstunden und plädierten für eine regelmäßige Teilnahme an dieser sicherlich sehr wertvollen Initiative. HD

Bei den diesjährigen Pfälzischen Schulschachmeisterschaften, die an beiden langen Turniertagen in Ramstein ausgetragen wurden, erreichte unser Schulzentrum beachtliche Platzierungen. Am 3. Februar trat leider mit einem Spieler in Unterzahl die WK II-Mannschaft an. Beste Spieler waren Julian Klemm (OWG) am schwierigen Spitzenbrett mit 5, 5 Punkten aus 7 Spielen und Alister Stranz (RS+) mit 5 Punkten. Hervorzuheben auch die Leistung von Jannik Müller (RS+), der bei seinem ersten Mannschaftsturnier 4 Punkte erspielte. Der Rückstand von einem Punkt von vornherein war nur schwer aufzuholen, und so kam man am Ende auf einen 9. Platz bei 14 Mannschaften. Am 4. Februar erreichte die WK IV-Mannschaft einen tollen 5. Platz unter 26 Mannschaften. Alle Spieler punkteten gut: Gabriel Dauenhauer (RS+) erspielte 5, 5 Punkte, Moritz Schreiner (OWG) am Spitzenbrett 5 Punkte und Sander Köhler (OWG) 4 Punkte. Komplettiert wurde die Mannschaft mit einem beachtlichen Auftritt von Benjamin Nitsche (OWG), der bei seiner ersten Turnierteilnahme mutig und tatkräftig heranging und sich 3 Punkte erkämpfte. Unsere WK III-Mannschaft erlangte an dem Tag einen 5. Platz bei 20 Mannschaften. Joshua Kraus (OWG) kam am Spitzenbrett auf 5 Punkte, Jesper Kraus (OWG) und Pepe Schnebel (OWG) auf jeweils 4 Punkte und Lucas May (OWG) erspielte sich 3 Punkte. Obwohl kein erster oder zweiter Platz, der die Weiterqualifikation ermöglicht hätte, erreicht werden konnte, zeigten sich die betreuenden Lehrer Matthias Lang (RS+) und Dr. Carsten Woll (OWG) sehr zufrieden: "Unsere Spieler haben das Beste aus sich herausgeholt. Ganz besonders stolz sind wir auf die tollen Leistungen an den Spitzenbrettern und bei den Turnierneulingen. Sie sind nun schon gut integriert und wir freuen uns mit ihnen auf die anstehenden Turniere." (WL)

Presseartikel
| 12.11.2025 | 19.11.2025 | 24.01.2026 | 30.01.2026 |