
Zum Schuljahresende gab es im Kollegium einige Verabschiedungen.
Frau Jutta Wolf-Nitsche wurde nach 26 Dienstjahren am OWG in den Ruhestand versetzt. Im Kreise des Kollegiums überreichte Schulleiter Peter Gutmann feierlich die Urkunde des Ministeriums.
Auch verabschiedet wurden unser MSS-Leiter Herr Michael Müller, Herr Stephan Polzius und Frau Estelle Herr.
Herr Müller, der fünf Jahre am OWG als MSS-Leiter tätig war, wechselte bereits im Verlauf des zweiten Halbjahres als stellvertretender Schulleiter an das Leibniz-Gymnasium in Pirmasens. Herr Polzius wird nun seinen Dienst an einem Gymnasium in Niedersachsen leisten. Es war sein Wunsch, näher an seiner alten Heimat zu leben. Frau Herr bekommt an einem Gymnasium in Baden-Württemberg eine Planstelle.
Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei allen herzlich für ihre geleistete Arbeit und wünscht auf den weiteren Lebenswegen alles erdenklich Gute.

Wenn man diese Reise in einem Wort beschreiben wollen würde, wäre „überraschend“ noch milde ausgedrückt. Dort ist alles anders als wir es von zu Hause kennen. Während viele Jugendliche bei uns nicht in die Kirche gehen, weil sie sie für langweilig halten, sind in Taizé fast alle zwischen 15 und 17 Jahre alt. Der Gottesdienst wird völlig anders gestaltet als in den Gemeinden zuhause. Während bei uns meistens viele Predigten gehalten werden, wird in Taizé fast ausschließlich gesungen. Dadurch, dass in vielen Sprachen gesungen wird, kann jeder mitsingen. Außerdem gehen die Gottesdienste nur zwischen 20 und 40 Minuten, dadurch verliert man auch nicht die Lust daran. Sogar das Essen war leckerer als erwartet. Es gibt zwar nur wenig Gewürze, aber es reicht. Auch Zelten hört sich im ersten Moment schlimmer an, als es wirklich ist, denn unter den Sternen zu schlafen ist unvergleichlich. Viele glauben auch, dass jeder in Taizé die Toilettenräume putzen muss, aber das stimmt nicht. Wir mussten zum Beispiel das Frühstück ausgeben und kamen dabei immer wieder mit unterschiedlichen Leuten ins Gespräch. Aber der wohl wichtigste Treffpunkt für uns Jugendliche war das Oyak, denn dort waren wir unter uns, haben gesungen, getanzt und viele neue Freundschaften geschlossen. Und auch wenn „Bibelstunde“ sich langweilig anhört, kommt man mit so vielen Menschen aus so unterschiedlichen Ländern ins Gespräch und erfährt so viel über die Nationalitäten. Abschließend kann man sagen, dass es eine unglaubliche Erfahrung war.
Juliana Horn

Am Samstag, dem 16. Juli 2022, führte die Theater AG der GTS, in der stets auch Nicht-GTS-Kinder des OWGs mitwirken, ihr diesjähriges Stück auf, „Verkehrte Welt“ von Corina Rues-Benz. Die Mitwirkenden der Jahrgangsstufen 5–8 waren voll motiviert und boten den zahlreichen Zuschauern einen abwechslungsreichen und sehr lustigen Theaterabend. Das viele Proben, v. a. in den letzten zwei Wochen, hat sich gelohnt und so wurde am Ende der Veranstaltung lange applaudiert und großzügig gespendet. Ein Teil der Spenden kommt dabei dem Förderverein des OWGs zugute.Vielen Dank allen SchauspielerInnen und Zuschauern für den tollen Abend! HD

Am Samstag dem 25. Juni nahmen drei Teams der Robotik-AG „Woglis“ an Regionalwettbewerben der „World-Robot-Olympiad“ (WRO) teil. Die „Mini-Woglis“ und die „Junior-Woglis“ starteten in der Altersklasse „Junior“ in Haßloch und belegten die ersten beiden Plätze. Somit erhalten die „Mini-Woglis“ die Startberechtigung für das Deutschlandfinale der WRO-Saison 2022 im September in Chemnitz. In der Altersklasse Senior erreichten die „Woglis“ beim Wettbewerb in Heidelberg einen zweiten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Die beiden Forscherinnen-Teams Marie Thérèse Dury und Anna Huppert sowie Josephine Link und Viviane Rumsey traten am diesjährigen Science-Fair-Wettbewerb der Universität Landau an und begreisterten die Jury mit ihren innovativen Projekten.Josephine und Viviane holten mit der Analyse unseres Schulhonigs wie schon beim Wettbewerb "Jugend forscht" den ersten Platz. Herzlichen Glückwusch!

Am Sonntag, 3. Juli 2022, ist es endlich wieder soweit - die Rock-Big-Band des OWG Dahn gibt nach über zwei Jahren Corona-Pause in der Konzertmuschel im Kurpark Dahn ihr erstes öffentliches Konzert. Und zugleich wird es zum 30-jährigen Jubiläum ein musikalisches Wiedersehen geben mit über 60 aktiven ehemaligen Bigbandlerinnen und Bigbandlern, die gemeinsam viele altbekannte Titel zum Besten geben werden. Mit dabei sein werden auch die „Happy Voices“ - vier Nachwuchssängerinnen und -sänger aus der Orientierungsstufe.
| Pressemitteilung |


Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse, welche sich für Latein als erste Fremdsprache entschieden haben und nun bereits fast ein ganzes Schuljahr diese „alte“ Sprache lernen, konnten am 7. und 14. Juni zwei abwechslungsreiche Aktionstage Latein erleben. An diesen beiden Vormittagen hat sich alles nur um Latein und die Kultur und Lebensweise der antiken Römer gedreht.Begonnen wurde bereits nach der Projektwoche und dem freien Pfingstmontag am Dienstag, den 7.6.2022. In den ersten beiden Stunden haben die Lateinlehrer Frau Weißmann und Herr Harde die römischen Wettkämpfe in der Theorie, aber auch mit vielen Bildern und kleinen Texten lebendig werden lassen. Nicht nur spannende Fakten zu den Gladiatoren, sondern auch das morgendlichen Ritual des Ankleidens wurde thematisiert und gleich ausprobiert. Die Togen standen den Schülerinnen und Schülern hervorragend und auch die in die Rolle der ankleidenden Sklaven Schlüpfenden machten eine gute Arbeit.Fächerverbindendes Arbeiten bildete ebenso einen Baustein. Unterstützt von den Nawi-Lehrerinnen Frau Zwanziger, Frau Heisel und Frau Wildenberg beschäftigten sich die Lateiner mit Leben und Werk von Carl von Linné, der eine binäre Nomenklatur für Pflanzen und Tiere entwickelte und dafür die lateinischen Sprache nutzte. Dieses Wissen wurde gleich umgesetzt und es ging raus aus dem Schulgebäude und auf Pflanzenentdeckungs- und Bestimmungstour.Ein weiterer praktischer Schwerpunkt lag auf dem Ausprobieren der einzelnen Disziplinen des Pentathlons. Dieser Fünfkampf setzt sich zusammen aus einem Wettlauf über die Länge eines Stadions (ca. 192 Meter), Standweitsprung mit Gewichten, Speerwurf, Diskus sowie Ringen (dieses wurde jedoch nur in der Theorie besprochen). Die Sportlehrer Herr Ulrich, Herr Greiner und Herr Dorda gelang es die Schülerinnen und Schüler in nur einer Doppelstunde in den Disziplinen so fit zu machen, dass am zweiten Aktionstag, am 14.6.2022, in einem fairen sportlichen Wettkampf ausgelotet werden konnte, wer die Besten im Pentathlon sind und man sich wie die antiken Römer sportlich miteinander messen konnte.Abgerundet wurde der zweite Aktionstag durch einen weiteren Wettkampf, nun war Köpfchen gefragt. In vier Stationen traten die Gladiatoren gegeneinander an: Grammatische Fähigkeiten waren hierbei genauso gefragt, wie Wissen über die römischen Götter, Geschick beim römischen Kinderspiel, Übersetzungstalent, aber auch eine gehörige Portion Teamfähigkeit, war die Zeit mit 10 Minuten pro Station doch sehr knapp bemessen.Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die diese zwei Tage mitgestaltet haben.

Das OWG trat mit drei Leichtathletik-Mannschaften beim Regionalentscheid der „Jugend-trainiert-für-Olympia“-Wettkämpfe am 08./09. Juni 2022 in Bad Bergzabern an.
Dabei erkämpften sich unsere Jungtalente aus den Alterstufen der 10- bis 13-Jährigen (WK IV) als gemischte Mannschaft einen guten 6. Platz im vorderen Mittelfeld einer großen Teilnehmergruppe.
Die kurzfristigen Ausfälle bei der breit aufgestellten älteren Jungenmannschaft der Wettkampfklasse II konnten zwar kompensiert werden, jedoch musste sich unser Team in einem professionell geprägten Teilnehmerfeld mit dem letzten 5. Platz zufrieden geben. Beachtlich war die Kampfesmoral unserer Jungs, die buchstäblich bis zum Schluss alles ihnen Mögliche gegeben haben.
Erfolgreichste Mannschaft waren unsere 14- bis17-jährigen Mädchen. In der Wettkampfatmoshäre vor Ort wuchsen einige über sich hinaus und erzielten nicht selten persönliche Bestleistungen oder hatten innerhalb ihrer Riege gegenüber den konkurrierenden Schulen die Nase vorn. Als Zweitplatzierte mit sehr hoher Gesamtpunktzahl stehen die Chancen nicht schlecht, doch noch ins Landesfinale zugelassen zu werden. Dazu müssen die Ergebnisse eines zweiten Regionalentscheids in Rheinland-Pfalz abgewartet werden.
Großes Lob und Danke an alle TeilnehmerInnen der Mannschaften sowie an die mitgefahrenen WettkampfhelferInnen von euren Lehrern Herr Dorda, Herr Schwitzgebel und Frau Harde. (HA)
WK IV: Jolyn Frahry, Magdalena Rutschmann, David Bauer, Nicolas Bené, Elijah Burkhart, Torben Hagenmüller, Jakob Herder, Henry Schwarzmüller, Helferinnen: Milena Burkhart, Helena Hüther
WKII Ju: Julian Burkhart, Lucio Frahry, Leo Heintze, Valentin Müller, Aaron Rock, Josef Rutschmann, Janis Warkentin, Noah Wünstel, David Zwick, Helfer: Ben Burkhart, Paul Gib
WKII Mä: Milena Burkhart, Eva Farbacher, Helena Hüther, Anna Kissel, Chiara Knerr, Lina Meier, Leandra Resch, Kristin Schwitzgebel, Jule Stuppi, Nikita Tavanaianfar, Helferinnen: Amelie Diehl, Anna Winnwa
Während der Projektwoche unternahmen 45 Latein-Schülerinnen und -Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 (+ einige 10er) zusammen mit Frau Weißmann, Frau Wildenberg, Herrn Woll und Herrn Harde die traditionelle Studienfahrt nach Italien und v. a. Rom. Die 8-tägige ereignisreiche Fahrt wird allen Beteiligten gewiss noch lange in Erinnerung bleiben. Ein manches Mal gab es zwar eine kleine „Planänderung“, dennoch gab es auf den einzelnen Etappen in Florenz, am Golf von Neapel (Pompeji, Vesuv, Capri), in Rom, Pisa und am Gardasee viel zu lernen und zu erleben. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr mit den jetzigen 10ern und 9ern! (HD)